Staubsauger ohne Beutel Test – Kosten sparen beim Saugen ohne Beutel

Staubsauger ohne BeutelEine neue Generation von Staubsaugern erobert den Markt – Staubsauger ohne Beutel. Vor 20 Jahren begann die Firma Dyson mit der Entwicklung der Zyklontechnologie und brachte 1993 das erste Gerät mit der sogenannten „Dual-Zyklon-Technologie“ auf den Markt. Seitdem hat sich die Technologie zwar rasant weiterentwickelt, aber das Grundprinzip ist erhalten geblieben. Heute gibt es zahlreiche Staubsauger auf dem Markt, die dank Zykloneffekt komplett auf Staubsaugerbeutel verzichten und den Schmutz stattdessen in einem Staubbehälter auffangen.

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Wer über die Anschaffung eines beutellosen Staubsaugers nachdenkt, sollte einige Kriterien im Blick behalten um nach dem Kauf keine böse Überraschung zu erleben. Aber was steckt eigentlich hinter den Begriffen PowerCyclone 7, Radial Root Cyclone und Dual-Zyklon-Technologie?

Die Zyklontechnologie

Auch wenn die Bezeichnung bei jedem Hersteller etwas anders klingt, so haben die Staubsauger doch ein wichtiges Element gemeinsam. Sie nutzen die Zyklontechnologie, bei der Luft und Staub durch Nutzung von Zentrifugalkräften getrennt werden. Der Schmutz wird zunächst über eine Düse angesaugt und mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h in die Zyklonkammer gesaugt.

Dort wird die Luft in geschwungenen Luftkanälen wie ein Zyklon nach oben gewirbelt. Die Fliehkräfte sorgen dafür, dass der Schmutz aus der Kammer geschleudert wird. Die gereinigte Abluft passiert schließlich noch einen Filter und wird wieder ausgeblasen.

Das Filtersystem

Mann mit StaubsaugerNeben der Zyklontechnologie ist das Filtersystem ein entscheidendes Element, das die Saugleistung und die Wirksamkeit des Zyklon Staubsaugers beeinflusst. Sind die Filter verstopft, sinkt die Saugleistung und die Funktionsfähigkeit des Geräts wird eingeschränkt. Die Qualität der Filter beeinflusst zudem, wie viele Bakterien aus der Luft gefiltert werden – ein wichtiges Kriterium für Allergiker, die aufgrund von Hausstaub- oder Milbenallergie sowieso nicht gerne staubsaugen.

Für höchste Effizienz sorgen HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Airfilter). Diese überragen zum Beispiel einfache EPA-Filter deutlich bei der Filtration von kleinsten Schmutzpartikeln. Grundsätzlich gilt, je höher die Filterklasse desto besser. Ein HEPA-13 Filter filtert die Luft demzufolge deutlich besser als ein EPA-10 Filter.

Um eine konstante Saugleistung aufrechtzuerhalten, sollten die Filter regelmäßig ausgetauscht oder ausgewaschen werden. Zahlreiche Modelle verfügen über auswaschbare Filter, mit denen man sich den Nachkauf spart.

Das Zubehör

Ein beutelloser Bodenstaubsauger verfügt in der Regel über einen Staubauffangbehälter, ein verstellbares Teleskoprohr sowie diverse Aufsätze und Bürsten. Die Anzahl und Art der im Lieferumfang enthaltenen Bürsten ist sehr unterschiedlich. Bei den meisten Staubsaugern ist die umschaltbare Bodendüse bereits ein wahres Multitalent. Wer sich zum Umschalten nicht erst bücken möchte, der sollte darauf achten, dass das Gerät über einen Fußschalter verfügt.

Bei besonders empfindlichen Hartböden kann zudem eine separate Parkettdüse sinnvoll sein. Für Polstermöbel gibt es oft einen Möbelpinsel oder eine Polsterbürste. In schwer zugängliche Ecken und Ritzen kommt man am besten mit einer Fugendüse.

Die Reinigung

Frau mit StaubsaugerAnders als Staubsauger mit Beutel verfügen Zyklon Staubsauger nicht über Staubbeutel. Dadurch läuft auch die Reinigung und das Entleeren etwas anders ab. Während man beim Beutelstaubsauger den Schmutz meistens nicht mehr zu sehen bekommt, entnimmt man bei einem beutellosen Staubsauger den gesamten Staubbehälter und entleert diesen im Mülleimer. Der Plastikbehälter lässt sich bei Bedarf auch einfach mit Wasser reinigen.

Zusätzlich müssen die Filter regelmäßig ausgetauscht oder ausgewaschen werden. Gelegentlich kann auch eine Reinigung der Bürsten und Aufsätze notwendig werden. Wer keine Lust darauf hat, lange Haare aus der Turbinenbürste zu ziehen, der sollte sich ein Modell suchen, bei dem die Turbinenbürste über gegenläufig rotierende Bürstenköpfe verfügt. Diese sind dafür bekannt, die Haare besser und vor allem ohne Verwickeln aufzusaugen.

Welche Kriterien sind sonst für den Kauf entscheidend?

Wie bei allen Haushaltsgeräten spielt sicherlich der Preis beim Kauf eine Rolle, aber nicht die wichtigste. Auch günstige Modelle verfügen häufig über die wichtigsten Funktionen und das nötige Zubehör. Woran erkenne ich also einen guten Staubsauger ohne Beutel?

In erster Linie sollte das Gerät über eine hohe Saugkraft verfügen. Noch besser ist es, wenn sich diese stufenlos regulieren lässt. Somit muss man bei kleinen Verschmutzungen nicht die volle Power nutzen und hat immer noch „ein wenig Luft nach oben“, wenn es doch mal haarig zugeht.

Ein guter Staubsauger gibt bei Tierhaaren, Fusseln und Krümeln nicht so schnell auf. Und sogar Katzenstreu können leistungsstarke Sauger ohne Probleme verschlingen. Je nach Größe der Wohnung sollte man dabei auf einen ausreichend großen Staubbehälter achten. Das Volumen schwankt bei den verschiedenen Modellen zwischen 1 und 3 Litern.

Auch der Aktionsradius kann bei größeren Wohnungen ein wichtiges Kriterium sein. Ein guter Staubsauger kommt mit ausziehbarem Teleskoprohr und 8 Metern Kabel auf einen Aktionsradius von bis zu 11 Metern.

Gerade leistungsstarke Staubsauger werden häufig mit einer hohen Lautstärke in Verbindung gebracht. Aber das muss nicht sein! Viele hochmoderne Geräte sind inzwischen so leise, dass man fast nicht glauben kann, dass sie überhaupt in Betrieb sind. Hier lohnt sich ein Blick auf den Schallleistungspegel.

Gute Zyklon Staubsauger haben einen Pegel von ca. 71 bis 76 dB. Neben der Lautstärke beeinflussen auch Größe und Gewicht den Bedienkomfort. Geräte unter 5 kg sind deutlich einfacher zu lenken und zu tragen als schwere Kraftpakete mit 8 oder 9 kg.

Mit fortschreitender Entwicklung hat sich auch die Energieeffizienz der beutellosen Staubsauger immer weiter verbessert. Eine gute Möglichkeit die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten zu vergleichen stellen die Energieeffizienzklassen der Europäischen Union dar. Geräte mit Energieeffizienzklasse A lassen auf den niedrigsten Energieverbrauch schließen. Das schont nicht nur die Umwelt sondern auch den Geldbeutel.

Fazit

Kind mit StaubsaugerWie bei allen Haushaltsgeräten gibt es auch bei beutellosen Staubsaugern Modelle in allen Preisklassen. Die günstigen Modelle sind nicht per se schlechter und haben meist sogar eine beachtliche Saugleistung. Zumindest für kleine Wohnungen oder als Zweitstaubsauger eignen sie sich häufig perfekt.

Allergiker und Energiesparer greifen dennoch meistens zu Geräten der mittleren oder höheren Preisklasse. Diese sind meist robuster, langlebiger und besser verarbeitet. Wer den Staubsauger täglich im Einsatz hat, sollte auf einen großen Staubauffangbehälter und eine geringe Lautstärke achten. Ansonsten ist man vom ständigen Entleeren, Auswechseln der Filter und der ständigen Lärmbelästigung schnell genervt.

Zumindest ein Problem hat man mit einem beutellosen Staubsauger schon gelöst: Man muss endlich keine teuren Staubsaugerbeutel mehr kaufen. Dieses Geld kann man daher guten Gewissens in ein etwas teureres Gerät investieren. Staubsauger ohne Beutel sind heute so beliebt wie Flatscreen-Fernseher oder Kaffeepadmaschinen und dabei glänzen sie nicht nur mit einer modernen Optik sondern vor allem mit großer Leistung.

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